Dr. Helmut Schlichtherle

 

Archäologe und langjähriger Leiter der Forschungsstelle Hemmenhofen des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg

 

 

 

Wer bin ich?

Schon als Kind hatte ich besonderes Interesse für den Ursprung des Lebens auf unserem Planeten und für die Urgeschichte des Menschen. Ab 1970 studierte ich Urgeschichtliche Archäologie, Paläontologie und Botanik, promovierte 1979 an der Universität Freiburg i.Br. und begann im gleichen Jahr als Fachreferent beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg mit dem Aufbau einer Arbeitsstelle für Feuchtboden- und Unterwasserarchäologie am Bodensee. Von hier aus konnte ich mit einem Team aus Archäologen und Naturwissenschaftlern zahlreiche Ausgrabungen in den Seen und Mooren Südwestdeutschlands durchführen und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fritz Thyssen Stiftung und der EU umfangreiche Forschungsprojekte leiten. Besondere Schwerpunkte lagen im Bereich siedlungsarchäologischer und paläoökologischer Fragestellungen. Mit der Entdeckung jungsteinzeitlicher Wandmalereien beschäftigte mich ab 1990 auch die rituelle Sphäre der Siedlungen.

 

Woher komme ich?
Aufgewachsen am Bodensee, kehrte ich - nach den Jahren des Studiums und archäologischer Ausgrabungstätigkeit in Portugal, in der Westschweiz und der Türkei – gerne an den geliebten See zurück, um in dessen Ablagerungen nach den einzigartig konservierten Spuren der Pfahlbausiedlungen zu suchen und Konzepte für die Unterschutzstellung und Erhaltung der gefährdeten Fundstätten zu erarbeiten. Für das Land Baden-Württemberg war ich in der internationalen Arbeitsgruppe zur 2011 erfolgreichen Einschreibung der „Pfahlbausiedlungen um die Alpen“ in das UNESCO-Welterbe tätig. Verheiratet mit der Diplompsychologin Hannelore Kunz lebe ich in Wangen am See. Hier setze ich - seit 2016 als Rentner - meine Studien zur frühen Siedlungs- und Religionsgeschich ite des Alpenvorlandes fort.

 

Welches ist mein Weg mit Herz
Es bereitet mir Vergnügen, mit modernen archäologischen Methoden und mit neuen Fragestellungen bis in die konzeptionellen Strukturen jungsteinzeitlicher Bevölkerungsgruppen vorzudringen.

 

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