FILME

Die Filme sind zu beziehen über www.tomult.de 

 

Matriarchate weltweit

Wie sie einander kennenlernen und sich austauschen

 

Immer wieder wird matriarchal lebenden Völkern eingeredet, dass sie die einzigen auf der Welt seien, die so leben. Doch es gibt unzählige Orte weltweit mit matriarchaler Sozialstruktur. Heute ist es möglich, dass sie einander kennenlernen, sich austauschen und stärken.

 

 

Im 1. Teil besucht eine Mosuo aus dem Südwesten Chinas die Khasi im Nordosten Indiens. Der 2. Teil erzählt von einer Frau aus dem Matriarchat der Minangkabau von der indonesischen Insel Sumatra, die nach China reist. Der 3. Teil versammelt Stimmen und Eindrücke von Menschen aus matriarchalen Gesellschaften, die uns besuchen.

 

Teil 1: Eine Mosuo besucht die Khasi (22 Min.)

Teil 2: Eine Minang besucht die Mosuo (37 Min.)

Teil 3: Matriarchale Menschen schauen auf uns (60 Min.)

 

von Uschi Madeisky und Dagmar Margotsdotter
2018, Dokumentarfilm, 119 Min.

 

Matriarchat Südchina - Die Mosuo

Wo die freien Frauen wohnen  -  Vom Matriarchat der Mosuo

 

Im Süden von China, rund um den Lugu-See, lebt das Volk der Mosuo. Die Mosuo sind bekannt für ihr harmonisches Zusammenleben. Bei ihnen gibt es keine Eifersucht, keine Gewalt und keinen Krieg.

 

Dokumentarfilm 2014

DVD 1: „Wo die freien Frauen wohnen“, Länge: 90 Min
DVD 2: Bonusmaterial: Interviews, Vorträge und Tänze, Länge: 114 Min.

Beide DVDs in einer Box

 

von Uschi Madeisky, Daniela Parr, Dagmar Margotsdotter

 

Matriarchat Nordindien - Die Khasi

Die Töchter der 7 Hütten  -  Ein Matriarchat in Indien

 

Die Khasi leben seit Jahrtausenden im Nordosten Indiens in einer matriarchalen Gesellschaft, die Großmutter ist Oberhaupt und Priesterin des Clans und vererbt ihr gesamtes Wissen und ihre Stellung an die jüngste Tochter der Familie. Der Film erzählt die Geschichte von Aileen, die ihrem Clan helfen will und dabei gegen die Tradition verstoßen muss.

 

 

von Uschi Madeisky und Klaus Werner
1997, 54 Min.

 

Die Tochter  -  Eine Clansaga aus dem Matriarchat der Khasi

 

 

Als vor 13 Jahren der viel gesehene Film „Die Töchter der sieben Hütten“ entstand, war Kamtilin noch ein Kind. Aber es war schon sicher, dass sie eines Tages den Clan der Massar leiten würde, denn bei den Khasi wird das Erbe immer an die jüngste Tochter weitergegeben.

 

DVD 2011 Länge ca. 54 Min.

 

 

von Uschi Madeisky und Daniela Parr

 

 

Wo dem Gatten nur die Nacht gehört  -  Besuchsehe bei den Jainta in Indien

Bei den Jainta dürfen nur die Frauen Land besitzen und Vermögen wird ausschließlich an die Töchter vererbt. Männer, die nicht dem Mutterclan angehören, sind nur als "nächtliche Gatten" willkommen. Bei Tagesanbruch müssen sie das Haus verlassen. Und das möchte Rani ändern: Sie will heiraten – für ihre Mutter der größte denkbare Skandal.

 


1999, 54 Min.

 

 

von Uschi Madeisky und Klaus Werner

 

 

 

Weitere Filme 

ALMA MATER - Zyklus

Sechzehn Filme auf DVD in künstlerisch gestalteten Boxen!

Der 2. ALMA MATER-Studiengang wurde über 3 Jahre hinweg von Uscha Madeisky filmisch dokumentiert, anschließend die 16-teilige Serie „Der ALMA MATER-Zyklus“ hergestellt .

Jeder Film ist zwischen 30 und 45 Minuten lang, auf einigen DVDs befindet sich zusätzlich Bonusmaterial.

Die Zuschauerin erlebt in verdichteter Form wie matriarchales Wissen gelehrt und matriarchales Können eingeübt wird. Beim Betrachten kann sie zusammen mit den 26 Teilnehmerinnen, immer zu den Jahreskreisfesten, bei 30 verschiedenen Dozentinnen in einer Art 'Fernlehrgang' an der Theorie und Praxis teilhaben. Die Studierenden bereiten sich für die Rituale vor, üben Lieder und Tänze ein und befassen sich, angeregt durch die Dozentinnen, mit Mythen, Analysen, Erkenntnissen, Visionen und Übungen zur Re-Matriierung.

 

Elisabeth-Selbert-Preis 2015

an Uschi Madeisky im Biebricher Schloss Wiesbaden

 

Festakt der Preisverleihung an Uschi Madeisky

 

- Rede des Staatsministers Stefan Grüttner
- Laudatio für Uschi Madeisky von Dagmar Margotsdotter
- Dankesworte der Preisträgerin
- Ehrung durch Fräundinnen

 

"Es ist der Laudatorin wunderbar gelungen, die Preisträgerin, Johann Sebastian Bachofen, Elisabeth Selbert und die indigenen Völker Nordamerikas zu einem großen Ganzen zuverweben." - R.M. in Mutterlandbriefe 4

 

"Dagmar Margotsdotter hob in ihrer Rede hervor, dass Uschi Madeisky bereits bei ihrer  ersten Begegnung mit der matriarchalen Kultur eine zweite Sozialisation erlebt hatte, die auf einer frühen mütterlichen Führung und Liebe aufbaute, um sie als Filmerin weit entfernter Matriarchate zu prädestinieren." - B.O. in MATHILDE

 

Aus der Pressemitteilung des Landes Hessen:
Uschi Madeisky blickt auf ein mehr als vierzigjähriges, umfangreiches Lebenswerk als Filmemacherin und Produzentin zurück. Einzigartig ist ihr Dokumentarfilmwerk über zeitgenössische matriarchale Gesellschaften in China, Indien, Mikronesien und Eritrea, das sie als Anregung für die Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft versteht.

 

Bonusmaterial: Stefan Grüttner zur Person Elisabeth Selbert


von Uschi Madeisky
2016, 60 Min.

 

Sturm-Wut-Frau

Der Weg der Künstlerin Ulrike Loos in die matriarchale Welt

 

Ulrike Loos wuchs in der Liebe einer sehr fortschrittlichen Mutter auf. Durch diese früh sensibilisiert, beteiligte sich die Künstlerin aktiv an der Frauenbewegung und stellte sich stets die Frage: Was bedeutet Frausein? Sie beschloss, nie zu heiraten, verdiente sich ihren Unterhalt selbst und brachte ein Kind zur Welt – Mitte der 60iger Jahre ein wahrhaft mutiges und konsequentes Frauenleben!

 

Anhand ihrer Bilder zeigt sie uns den wahren Grund für ihre Wut und ihren Lebensmut: ihre umfassende Kritik am patriarchalen System und die Ahnung, dass es noch etwas Anderes geben müsse. Immer auf der Suche nach Wegen aus dem Patriarchat, führt sie das Schicksal im neuen Jahrtausend, dem Jahrtausend der Frau, schließlich zur Matriarchatsbewegung. Anregende, unbekannte Welten eröffnen sich: z.B. „Catal Hüyük - Das Land der 100 Göttinnen in Anatolien“, und die Entdeckung der mehr als 40.000 Jahre alten „Urmutter vom Hohle Fels“. Diese präsentiert sie als dreiteiliges Kunstwerk im Jahr 10 JdF auf dem Hambacher Schloss zum Internationalen Goddesskongress. Und dann ein besonderer Besuch: Eine junge Frau aus dem Matriarchat der Mosuo in China besucht sie auf ihre mütterliche Heimatinsel Pellworm.

 

von Dagmar Margotsdotter
2016, Dokumentarfilm, 58 Min.

 

Gesellschaft in Balance

Dokumentation des Weltkongresses für Matriarchatsforschung 2003 in Luxemburg

 

Organisation und Leitung des Kongresses: Heide Göttner-Abendroth

Das Matriarchat – Eine Definition
(Dr. Heide Göttner-Abendroth)

Eine Gesellschaft ohne Väter und ohne Ehemänner. Der Liebste bleibt nur über Nacht
(Prof. Ruxian Yan, Peking, spricht über die Mosuo)

"Im Himmel ist der Adler der Oberste, auf Erden ist es der Onkel, der Bruder der Mutter …"
(Dr. Christa Mulack interviewt Prof. Lamu Gatusa, Mosuo, Xiaoxing Liu übersetzt)

Die Minangkabau auf Sumatra verbinden Matriarchat, Islam und Fortschritt
(Prof. Peggy Reeves, Pennsylvania)

Die Tuareg. Ein Matriarchat unter extremen Bedingungen
(Prof. Hélène Claudot-Hawad, Aix-en-Provence)

Spuren der frühen Ackerbaukulturen lassen auf matrizentrische Gesellschaften schließen
(Joan Marler, Kalifornien, Biographin von Marija Gimbutas)

Die Avantgarderolle der Frau als Kulturschöpferin und das matriarchale Muster
(Prof. Annette Kuhn; Bonn)

Zeichen der Landschaftsahnin in der Natur, eine matriarchale Landschaftsmythologie
(Dr. Kurt Derungs, Bern)

Die affektive Denkblockade im Patriarchat und die Umdeutung der Symbole
(Dr. Carola Meier-Seethaler)

Gerda Weiler hebt einen Schatz: Matriarchale Inhalte in der Bibel
(Dr. Christa Mulack)

Afrikas "dunkle Mutter" ist die Ahnin aller schwarzer Madonnen
(Prof. Lucia Chiavolo Birnbaum, San Francisco)

Die Ornamentik der Kabylinnen stellt eine Geheimsprache dar
(Dr. Malika Grasshoff)

Die Kraft der Schamaninnen, Frauen-Medizinbünde als Abbild einer matriarchalen Weltordnung
(Cécile Keller, Schweiz)

Eine Kritik: Patriarchat – Perspektive eines Wahns
(Prof. Claudia von Werlhof, Innsbruck)

Die Frauen von Juchitán in Mexiko führen ihre Stadt wie einen großen Haushalt, und alle werden satt
(Prof. Veronika Bennholdt-Thomsen, Berlin)

von Gudrun Frank-Wissmann, Uschi Madeisky
2004, 84 Min.

 

Ausrufung des Jahrtausends der Frau

Frauenmanifest auf dem Hambacher Schloss im Jahre 2000

 

Am 27. Mai 2000 trafen sich Hunderte von Frauen auf dem Hambacher Schloss, um ihre Visionen für das neue Jahrtausend zu benennen und Vorstellungen für eine von Frauen geprägte Gesellschaft zu entwickeln. Sie verbanden dabei Spiritualität und Politik.

 

Eingeladen von Sigrun Laurent (Akademie ALMA MATER) waren auch viele Persönlichkeiten der internationalen Frauenbewegung gekommen. Der Film dokumentiert die Reden, Tänze und Rituale, mit denen die Frauen lustvoll den Sprung über das Patriarchat hinaus vollzogen, und vermittelt etwas von ihrer Kraft und Lebendigkeit.

 

Zu sehen und zu hören sind zum Beispiel:


Angelika Aliti,  Monika Christann,  Christa Mulack, Erika Wisselinck

 

Die Zukunft ist weiblich und sie beginnt jetzt!

 

von Gudrun Frank-Wissmann, Uschi Madeisky
2006, ca. 90 Min.

 

 

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