KursleiterInnen

KaraMa Beran

Lehrerin i.R. (Jubilata), Ausbildung zur feministischen Matriarchatsreferentin in der ALMA MATER Akademie, Rätin im Rat der Europäischen Großmütter und damit auch Schutzhera der MatriaCon

Wer bin ich?

Ich bin KaraMA, einziges Kind meiner Mutter Hertha. Mutter von zwei Töchtern, zwei Söhnen, Großmutter von drei Enkeltöchtern und zwei Enkelsöhnen. Konkret-lokal lebe ich mit dem dazugehörigen Grossvater als Klan-Mutter mit einer Tochterfamilie zusammen.

 

Woher komme ich?

Als Vertriebenenkind wuchs ich mit Mutter und Großmutter in Karlsruhe auf. Arbeitete dann als Lehrerin bis zur Rente in Ulm und Markdorf am Bodensee, wo ich heute noch lebe.

 

Warum bin ich hier?
Mein Leben lang erinnere ich das sehnsüchtige Bedürfnis nach Eingebundensein in familiäre verwandtschaftliche Beziehungen, wie ich sie in matriarchalen Strukturen sehe. Sie zu erforschen, zu beleben und in meine Gegenwart und die der kommenden Generation zu modifizieren, ist mir ein wichtiges Anliegen.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?

Mein Herzensweg sind die Mütter, die Ahnen, die aktuellen und die zukünftigen Mütter, Mutter Erde, unsere ERSTE Mutter, die unsere Welt friedlich und lebenswert erhalten. An sie will ich erinnern mit allen Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen. Die neue Schule für matriarchales Bewusstsein, MatriaCon, bietet mir dafür eine Plattform.

Sylwia Geelhaar

Historikerin und Ethnologin, Dipl. Tanz- lehrerin, Schülerin von Laura Shannon, forscht nach der alteuropäischen Tradition in osteuropäischen Kreistänze 

Wer bin ich?

Eine Suchende, eine Entdeckerin, eine glückliche, erfüllte Frau, eine Tochter und Schwester, Moon Mother nach Miranda Gray, tanzende Priesterin der Göttin, tanzbegeisterte Forscherin zur Geschichte der Sitten und Symbole in der europäischen Folklore und zu Tanzritualen.

 

Woher komme ich?
Ich stamme aus Nordpolen und dem Ostseeraum, aus der Region, in die die Weichsel mündet und die großen masurischen Seen beginnen. Seit ein paar Jahren wohne ich aus familiären Gründen in Frankfurt am Main. Ich arbeite hier als selbständige Übersetzerin, Forscherin, Referentin und auch als Tanzlehrerin für meditative und traditionelle Frauentänze. 

 

Warum bin ich hier?

Mir ist es sehr wichtig, matriarchale Werte und das alte, weibliche Wissen weiter zu erforschen, zu vermitteln, zu p egen und zu schützen.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?

Das Tanzen mit weiblichen Traditionen und Kulturen zu verbinden; mit Bewusstheit zu tanzen, sich spirituell zu entfalten und dabei die historischen und symbolischen Hintergründe der Bewegungsabläufe zu verstehen.

Dr. Malika Grasshoff MAKILAM 

Frauen-Forscherin, Anthropologin, Historikerin, Autorin, Schutzhera der MatriaCon 

Wer bin ich?

Ich bin die zweite von vier Töchtern meiner Mutter Fazia Nait Ali, deren Mutter 13 Kinder zur Welt gebracht hat. Als Berberin bin ich 17 Jahre lang in einer mutterzentrierten Gesellschaft aufgewachsen. Seit 1970 lebe ich in Bremen.

 

Woher komme ich?
Ich komme aus der Kabylei, wo die Ureinwohner Algeriens - die Berber - wohnen und wo ich die Kosmologie der oralen Tradition der indigenen Berberinnen erforscht und schriftlich festgehalten habe. Aus meiner Dissertation habe ich zwei Bücher über die Frauen der traditionellen Kabylei und über ihre magischen Rituale und Praktiken sowie über ihre Kunst (Töpferei, Malerei etc.) veröffentlicht. 

 

Warum bin ich hier?
Als Erbin des Wissens meiner Ahninnen sehe ich mich in der Verantwortung, die einzigartige Frauen-Kultur der Kabylinnen weiter zu geben.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?
Die Kraft und das Wissen der Frauen als Mütter der

Menschheit - aller Frauen, aber auch aller Männer - werden in unserer Geschichte und „modernen“ Gesellschaft nicht wahrgenommen und sogar eliminiert. Mein Anliegen ist es, als Gegenbeispiel eine Frauenkultur anhand der matriarchalen, mutterzentrierten Gesellschaft der Kabylei, bekannt zu machen. 

Uscha Madeisky

MatriachatsFilmemacherin (tomult&töchter), Referentin und Absolventin der ALMA MATER Akademie, Co-Leiterin in der MatriaCon, Vorständin MatriaVal e.V. 

 

Wer bin ich?

Gertrudstochter. Seit über 20 Jahren befasse ich mich mit matriarchalen Themen. Dies veränderte mein Leben und meine Person zum Guten hin. 

 

Woher komme ich?

Ich entstamme einer Kleinfamilie und bin in Frankfurt am Main aufgewachsen. Durch das Wissen um matriarchale Sozialstrukturen und durch die Beschäftigung mit matriarchalen Zusammenhängen konnte aus dieser Kleinfamilie ein Mutterklan werden. Meine Mutter, meine Schwester, deren Tochter und ich zogen in ein Haus am Stadtrand, wo wir miteinander wirtschaften, uns gegenseitig unterstützen und den Alltag fräundlich gestalten.

 

Warum bin ich hier?

Das, was ich von matriarchalen Menschen wie den Khasi, den Mosuo, den Palau, den Garo, den Jaintia, den Minang und vielen anderen lernen und erfahren durfte, möchte ich in einer Art und Weise weitergeben, die ihnen gerecht wird und die für Menschen Anregung und Modell sein kann.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?
Geborgenheit, Verlässlichkeit, Anerkennung, Friedfertigkeit, Zärtlichkeit, Unterstützung, Austausch, ein stetiges liebevolles Aufgehobensein. Das versuche ich zu leben und zu erleben. Ich wünsche es mir für alle Frauen, Männer und Kinder. 

 

Dagmar Margotsdotter

Dipl. Sozialpädagogin, Kulturwissenschaftlerin, ALMA MATER-Absolventin und Dozentin, Familientrainerin (T. Gordon), Shamanic Practitioner (M. Harner FSS), Autorin, Filmemacherin, Vorständin MatriaVal e.V., Gründerin der matria-Oase

Wer bin ich?

Mit zwei Brüdern wuchs ich als Vater-Tochter auf, heiratete und brachte drei Söhne zur Welt. Dann ließ ich mich scheiden, widmete mich der Matriarchatsforschung und änderte standesamtlich meinen Namen in Margotstochter (plattdeutsch: Margots- dotter).

 

Woher komme ich?

Geboren in Düsseldorf lebe ich die längste Zeit meines Lebens in Wedel bei Hamburg. Zuerst arbeitete ich als Krankenschwester, Kauffrau und Sozialpädagogin, nun lehre und forsche ich seit Jahren im Bereich Matriarchat-Patriarchat. Diese Arbeit ist für mich die spannendste und lohnendste, die es gibt.

 

Warum bin ich hier?
Auf der Welt? Um Schönes und Stärkendes zu sehen und weiter zu erzählen. Hier in Schleswig-Holstein? Weil hier viele matriarchale Schätze zu finden sind: in der Landschaft, der Kultur und den Herzen der Menschen. Bei MatriaCon? Weil es die einzigartigste Matriarchatsschule der Welt ist.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?

Dankbar zu erleben, dass alles lebt und leben möchte.

Dr. Annine van der Meer

Unabhängige Autorin, Historikerin, Theologin, Symbol-Expertin, internationale Lehrerin, Gründerin und Leiterin der Akademie Pan Sophia in den Niederlanden

Wer bin ich?

Ich heiße Annine. Ich wurde nach meinen beiden Großmüttern Anna und Ine benannt. Ich bin die älteste von vier Kindern, zwei Jungs und zwei Mädchen, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und glückliche Großmutter von Valerie und Marius. 

 

Woher komme ich?

Ich habe in Utrecht, Holland, studiert und lebe heute nahe an der Nordsee in einem kleinen Dorf. Ich liebe, es am Meer spazieren zu gehen und zu schwimmen. 

 

Warum bin ich hier?

Während meines Studiums begann ich, mich für die Schwarze Madonna und Sophia zu interessieren. Das Buch „Die Göttin und ihr Heros“ begegnete mir im Jahr 2000 und änderte mein Leben. Nun begann ich die Strukturen der alten Matriarchate zu sehen. 2008 war ich auf meinem ersten Matriarchatskongress und traf dort viele Indigene aus matriarchalen Kulturen. Ich bin hier, um mein Glück darüber, alte Weisheitstraditionen gefunden zu haben, mit allen zu teilen. 

 

Welches ist mein Weg mit Herz?

Ich bin Teil einer Frauenbewegung in Holland die modernen spirituellen Frauen zeigen möchte, dass das, was sie tun sehr alt und wunderschön ist. Meine Leidenschaft ist es, Schamanismus, Göttinnenstudien und egalitäre Kulturen in die traditionelle Wissenschaft zu integrieren. Auch befasse ich mich damit, alte innere tantrische Techniken an moderne Standards zu adaptieren. 

Daniela Parr

Diplom-Verwaltungswirtin, Diplom Film und Medien, Dozentin an verschiedenen Instituten, Vorständin MatriaVal e.V.

Wer bin ich?

Ich bin die jüngste Tochter in meiner Herkunftsfamilie und habe eine ältere Schwester. Ich lebe als Freyfrau (ehefrei).

 

Woher komme ich?

Meine Wurzeln liegen in der Pfalz, deren Mundart ich gerne spreche. Nach dem Abitur arbeitete ich bei der Telekom und finanzierte damit mein Filmstudium. Mein gelerntes Filmhandwerk wende ich in der Dokumentation matriarchaler Gesellschaften an. Auch fließt es in die Erschließung der matriarchalen Mythologie in der Landschaft ein (www.godeweg.de).

 

Warum bin ich hier?
Eine Fräundin nahm mich zu einem Vortrag von Heide Göttner-Abendroth mit, wo ich den ganzen Abend lang über die gute und sinnvolle Organisation matriarchaler Klans staunte. Es folgten Matriarchatskongresse und Seminare, die mir ein völlig neues Weltbild eröffneten.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?
Ich studiere das Leben matriarchaler Gesellschaften, indem ich vor Ort mit den Menschen lebe und dies mit der Kamera festhalte. An der MatriaCon-Schule unterrichte ich (ab Level 2 in 2018) mein zweites Begehren, das Auffinden und die Sichtbarmachung der Göttin in der Landschaft.

Ricarda Scherzer

Kulturanthropologin und Europäische Ethnologin, Familienaufstellerin in der Mutterlinie, Initiatorin und Leiterin MatriaCon

Wer bin ich?

Ich bin die zweite von drei Töchtern meiner Mutter Roswitha und die zweite von vier Enkeltöchtern meiner Großen Mutter Maria. Ich selbst bin Mutter einer erwachsenen Tochter.

 

Woher komme ich?
Geografisch komme ich aus dem Badischen, lebe aber seit einigen Jahren mit großer Begeisterung wieder in Frankfurt am Main. Beruflich habe ich einen langen und unkonventionellen Weg hinter mir. 15 Jahre davon war ich als Business-Coach und systemische Aufstellerin selbständig.

 

Warum bin ich hier?
Der Traum von einer friedlichen matriarchalen Existenz gestern und heute hat mich bereits als junge Frau begeistert. Wieder geweckt wurde meine Leidenschaft durch Uscha Madeiskys Film „Wo die freien Frauen wohnen“ und ist seitdem ständige Begleiterin.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?
Die Sichtbarmachung und Stärkung der Mutterlinie ist mir ein wichtiges Anliegen. Sie hilft uns zu gesunden. Meine intellektuellen und organisatorischen Kompetenzen fließen bei Matria- Con endlich in vernünftige, eben matriarchale Ziele.

Christiane van Schie

Keramikerin, Designerin, Autorin, Kursleiterin 

Wer bin ich?

Ich war 16 Jahre Keramikerin und Designerin. Seit 1992 leite ich Kurse, Workshops und Camps auf der Insel Rügen, darunter Afrodance, Elementartanz, Tanz und kreativer Ausdruck, Tai Chi und Schwitzhütten. Ich bin Mutter von drei erwachsenen Kindern und Großmutter von fünf Enkelkindern.

 

Woher komme ich?

Ich komme aus einer Akademikerfamilie in Potsdam und wohne seit 1990 mit meiner Familie in einem Haus in Alleinlage auf der Insel Rügen. Die Insel bezaubert mich zu jeder Jahreszeit mit ihrer Schönheit und ihren Kraftplätzen.

 

Warum bin ich hier?
Ich habe das Buch „Im Schoß der Erdmutter“ geschrieben. Während meiner Arbeit daran habe ich das große Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern in verschiedenen Kulturen studiert und von der Existenz matriarchaler Gesellschaften erfahren. Die Heilung und das Zusammenleben in der Familie der Mutterlinie ist für mich ein natürlicher Weg, wieder in Frieden und Gerechtigkeit zu leben. Ich fühle mich berufen, Menschen auf ihrem Heilungsweg zu begleiten, sie zu bestärken und mein Wissen und meine Erfahrung zu teilen.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?

Die Wertschätzung der weiblichen und männlichen Kräfte ist mir ein Herzensanliegen. Ich öffne seit 25 Jahren im Sommer den Ort, an dem ich lebe, für Heilungscamps.

Li Shalima

Feministisch-matriarchale Kulturreferen- tin, Jahreskreis-Ritualleiterin (ALMA MATER Akademie) und Künstlerin. Schwerpunkte: bedürfnisorientierte Kommunikation (GfK) und Labyrinth-Forschung

Wer bin ich?

Li Shalima – Labyrinthphilosophin und Künstlerin

 

Woher komme ich?

Geboren und aufgewachsen bin ich im Westen des geteilten Berlins der sechziger und siebziger Jahre, als zweite von fünf Töchtern, in einer durch den Mauerbau verwaisten Kleinfamilie. 

 

Warum bin ich hier?

Ich lehre mit analogen Bildern im Ur-Labyrinth und mit dem Jahreskreis die Grundlagen einer elementaren Spiritualität. Menschen, die friedlich und im Einklang mit der Natur leben wollen, unterstütze ich mit einem modernen matriarchalen Wertesystem. 

 

Welches ist mein Weg mit Herz?

Seit meiner frühen Jugend interessiert mich die Antwort auf die Frage, warum in unserer Gesellschaft so viel Lebensfeindlichkeit existiert. Ich suche nach Heilungs-Wegen und möchte aktiv alternative Räume mitgestalten, in denen Frauen eine neue Friedens-Kultur mit matriarchalem Bewusstsein entwickeln und einüben. Ich glaube fest daran, wenn Frauen von der ‚Patriarchose‘ genesen, können alle Menschen davon frei werden, denn Frauen sind die Mütter der Welt.

Dr. Helmut Schlichtherle

Archäologe und langjähriger Leiter der Forschungsstelle Hemmenhofen des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Wer bin ich?

Schon als Kind hatte ich besonderes Interesse für den Ursprung des Lebens auf unserem Planeten und für die Urgeschichte des Menschen. Ab 1970 studierte ich Urgeschichtliche Archäologie, Paläontologie und Botanik, promovierte 1979 an der Universität Freiburg i.Br. und begann im gleichen Jahr als Fachreferent beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg mit dem Aufbau einer Arbeitsstelle für Feuchtboden- und Unterwasserarchäologie am Bodensee. Von hier aus konnte ich mit einem Team aus Archäologen und Naturwissenschaftlern zahlreiche Ausgrabungen in den Seen und Mooren Südwestdeutschlands durchführen und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fritz Thyssen Stiftung und der EU umfangreiche Forschungsprojekte leiten. Besondere Schwerpunkte lagen im Bereich siedlungsarchäologischer und paläoökologischer Fragestellungen. Mit der Entdeckung jungsteinzeitlicher Wandmalereien beschäftigte mich ab 1990 auch die rituelle Sphäre der Siedlungen.

 

Woher komme ich?
Aufgewachsen am Bodensee, kehrte ich - nach den Jahren des Studiums und archäologischer Ausgrabungstätigkeit in Portugal, in der Westschweiz und der Türkei – gerne an den geliebten See zurück, um in dessen Ablagerungen nach den einzigartig konservierten Spuren der Pfahlbausiedlungen zu suchen und Konzepte für die Unterschutzstellung und Erhaltung der gefährdeten Fundstätten zu erarbeiten. Für das Land Baden-Württemberg war ich in der internationalen Arbeitsgruppe zur 2011 erfolgreichen Einschreibung der „Pfahlbausiedlungen um die Alpen“ in das UNESCO-Welterbe tätig. Verheiratet mit der Diplompsychologin Hannelore Kunz lebe ich in Wangen am See. Hier setze ich - seit 2016 als Rentner - meine Studien zur frühen Siedlungs- und Religionsgeschichte des Alpenvorlandes fort.

 

Welches ist mein Weg mit Herz?
Es bereitet mir Vergnügen, mit modernen archäologischen Methoden und mit neuen Fragestellungen bis in die konzeptionellen Strukturen jungsteinzeitlicher Bevölkerungsgruppen vorzudringen.

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