Veranstaltungen

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18.03.2017

Kursnr.: 17-0-0-Samstag

 

Wann: 12 bis 20 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: Um Spenden wird gebeten

 

Anmeldeschluss: 12.03.2017

 

 

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MatriaCon-Einweihungsfest 

 

Gastgeberinnen: Team MatriaCon
Ehrengästin: Siegrun Laurent (Akademie ALMA MATER) 

 

Ein ereignisreiches erstes Jahr steht der MatriaCon-Schule ins Haus. An diesem Tag werden wir Euch die Ideen und Ziele der MatriaCon vorstellen und sinnliche Einblicke in unsere Lernangebote und Wirkshops geben. Wir wollen die Welt bereichern mit BotschafterInnen des matriarchalen Bewusstseins.

Ihr seid alle eingeladen, mit uns zu feiern, zu tanzen, und Kostproben aus unserem Jahresprogramm zu genießen. Es ist die Gelegenheit, die Räumlichkeiten im TIZ (Taunus-Informations-Zentrum) an der Hohemark in Oberursel kennen zu lernen und sie miteinander einzuweihen.

Ein besondere Fräude ist für uns der Besuch unserer Ehrengästin Siegrun Laurent. Ein Jahrzehnt hat sie und ihr Team mit der Akademie ALMA MATER maßgeblich zur Verbreitung matriarchalen Wissens beigetragen und mit den Jahreskreisfesten alte Traditionen spirituell wiederbelebt.

 

 

18.03.2017

Kursnr.: 17-0-0-Samstag

 

Wann: 12 bis 20 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: Um Spenden wird gebeten

 

Anmeldeschluss: 12.03.2017

 

 

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Zeremonie zur Frühlings-TagundNachtgleiche mit Tänzen 

 

Leitung: Li Shalima und Sylwia Geelhaar

 

Ostara – Zeit des Aufbruchs und des Neubeginns. Nun gewinnt die Sonne wieder überhand. Die Natur explodiert. Und doch ist Magie im Spiel in der Nacht, in der – auf der ganzen Welt – Licht und Dunkel sich die Waage halten.

Bewusst haben wir den Start unserer Schule auf diesen Tag gelegt. Mit der großen Erfahrung als Ritualleiterin wird uns Li Shalima durch diesen Vormittag führen, begleitet von den berührenden uralten Kreis-Tänzen, die uns Sylwia Geelhaar beibringt und deren Zusammenhänge sie uns vermittelt.

 

 

08. - 09.04.2017

Kursnr.: 17-1-1-RS

 

Wann: Sa 10-18 Uhr, So 9-13 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: € 160

Frühbuchende: € 120 (zahlbar bis 28.02.2017)

Vereinsfrauen: € 140

 

Voraussetzungen: keine

Wegweiser: Fachbereich 1 / Level 1

 

Anmeldeschluss: 31.03.2017

 

 

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Der rote Faden 

Familienaufstellung in der Mutterlinie

Ein Wirkshop für Frauen UND Männer

 

Leitung: Ricarda Roswithastochter Scherzer

 

Im Wirkshop werden wir zunächst unser eigenes Familienherkunftssystem abbilden, so weit, wie wir es zum jetzigen Zeitpunkt kennen: Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel etc. Die Spannungen, die in der Familie bestehen, werden spür- und sichtbar. Dann stelle ich Euch das matrilineare Herkunftssystem vor und erläutere seine matriarchalen Verwandtschaftsbezeichnungen, die etwas anders sind, als unsere.

Die Unterschiede zwischen den Familiensystemen mögen auf den ersten Blick gering erscheinen, und doch sind sie fundamental! Das wird erfahr- und spürbar, sobald alle Verwandten der väterlichen Linie (Männer und Frauen!) bedankt und zeremoniell „verabschiedet“ werden. Jetzt erst ist der Blick wirklich frei für die mütterliche Linie. Welche Dynamik wird nun neu entstehen? Ziel ist es, unsere Mutterlinie wieder bewusster zu machen und zu stärken. Denn in unserer nach wie vor patriarchalen Realität sind unsere Vor-Mütter oft wenig präsent. Sie gaben Geburtsnamen und –ort zu Gunsten ihrer Ehemänner auf.

 

 

29. - 30.04.2017

Kursnr.: 17-4-1-DM

 

Wann: Sa 10-18 Uhr, So 9-13 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: € 160

Frühbuchende: € 120 (zahlbar bis 28.02.2017)

Vereinsfrauen: € 140

 

Voraussetzungen: keine

Wegweiser: Fachbereich 4 / Level 1

 

Anmeldeschluss: 15.04.2017

 

 

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Matriarchate weltweit 

Eine Einführung mit Filmdokumentationen in matriarchale Kulturen heute
Ein Wirkshop für Frauen UND Männer

 

Leitung: Dagmar Margotsdotter und Uscha Madeisky

 

MatriaCon, die internationale Schule für matriarchales Bewusstsein, hat die Vision, heute existierende, matriarchale Kulturen sichtbar zu machen und von ihnen als Bewahrerinnen des Wissens um die Friedfertigkeit des Zusammenlebens zu erzählen und zu lernen. Was aber ist das Wesen des Matriarchats? Warum zeichnet sich diese Form des Zusammenlebens durch Frieden und Wohlstand für alle aus? Wie gelingt matriarchalen Menschen die für ihre Kultur so typische Balance zwischen den Generationen und Geschlechtern? Und wie können wir die Antworten auf diese Fragen für unser Leben hier und heute fruchtbar machen? Dieses Seminar ist eine Einführung in Matriarchatskunde.

 

 

26. - 28.05.2017

Kursnr.: 17-1-1-MG

 

Wann: Fr 19-21 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 9-13 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: € 190

Frühbuchende: € 150 (zahlbar bis 28.02.2017)

Vereinsfrauen: € 170

 

Voraussetzungen: nur für Frauen

Wegweiser: Fachbereich 1 / Level 1

 

Anmeldeschluss: 30.04.2017

 

 

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Die Kabylinnen – Einführung in eine geheimnisvolle Frauenkultur in Algerien 

Ein Wirkshop mit Schirmhera Dr. Malika Grasshoff

 

Gastgeberin: Dagmar Margotsdotter

 

Bei der Einführung in die geheimnisvolle und verborgene Kultur der Kabylinnen, zu der Malika Grasshoff gehört, betrachten wir zuerst die wesentlichen Züge der oralen Tradition der Berber, die eng mit der Natur zusammenleben. Da sich die Frauen als Teil der Natur begreifen, beziehen sich ihre Raum- und Zeitvorstellungen sowie ihr Orientierungssinn auf eine ganz andere Naturkonzeption als wir sie kennen. Diese Kosmogonie findet Ausdruck in ihrer Kunst und wird durch eine spezifische Ornamentik in der Keramik und der Weberei dargestellt.

Ein Diavortrag wird uns in die Bildsprache dieser nur Frauen zugänglichen Schrift einführen. Wir werden in die magische Welt der Frauen eindringen und die Kraft der Mütter entdecken, die diese geheime Schrift ausschließlich an ihre eigene Töchter weitergeben. Die Kabylinnen sind Zeuginnen einer alten Frauenkultur, die - sowohl ökonomisch als auch künstlerisch - die weibliche Kraft der Mütter verkörpert. Bis heute leben sie eine eigenständige FrauenMacht, eine Macht, die ohne Herrscherallüren möglich war.

Angeregt durch die Bildsprache der Kabylinnen werden wir in einer Trommel-Trance-Reise nach Symbolen und Ausdrucksformen für unsere eigene „Mutter-Tochter-Kultur“ suchen und in der Kraft-spendenden Natur des Taunus ein Heilungsritual durchführen.

 

 

17. - 18.06.2017

Kursnr.: 17-2-1-UM

 

Wann: Sa 10-18 Uhr, So 9-13 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: € 160

Frühbuchende: € 120 (zahlbar bis 31.03.2017)

Vereinsfrauen: € 140

 

Voraussetzungen: keine

Wegweiser: Fachbereich 2 / Level 1

 

Anmeldeschluss: 30.05.2017

 

 

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Die Ökonomie des Schenkens

Eine matriarchale Wirtschaftsordnung

 

Leitung: Uscha Madeisky und Dagmar Margotsdotter

 

Das Leben auf der Erde ist ein Geschenk. Stellen wir uns vor, die Idee des „Lebens auf der Erde als Geschenk“ sei die Grundlage einer Art des Wirtschaftens. Wenn wir diese Idee als Basis für eine ganze Ökonomie nehmen, entdecken wir die Wirtschaftsordnung des Matriarchats.

In der matriarchalen Ökonomie wird das Leben als Geschenk betrachtet, das wir erhalten, ohne, dass wir etwas dazu tun müssen. Wir brauchen es nur annehmen und leben wollen.
Auch das, was wir zum Leben brauchen, wird uns geschenkt – im Prinzip jedenfalls, d.h. in der Bio-Logik: Das Leben will leben. Das Leben bringt nicht Leben hervor, damit es darbt, hungert, dürstet, bis zur Erschöpfung arbeitet, usw. Das Leben bringt Leben hervor, damit es lebt, sich zu Recht ndet, wohl fühlt und gedeiht. Das Ziel des Lebens ist Harmonie, Einklang, Eintracht...Glück.

Diese Art des Welterlebens hat eine andere Form der Wirtschaft zur Folge, als die unserer Kultur: die Schenk-Ökonomie (Genevieve Vaughan: For-Giving / The Gift Economy)

Wir werden uns mit verschiedenen Übungen in das Gefühl der Dankbarkeit als Grundlage für das schenkende Prinzip, hineinversetzen. Des Weiteren werden wir mit anschaulichen Beispielen aus verschiedenen Matriarchaten arbeiten. Mit dem bis dahin Erfahrenen können wir konkrete sozial-ökonomische Vernetzungen in unserem Umfeld anschauen und auch kreieren.

 

 

24. - 30.07.2017

Kursnr.: 17-0-0-CvS/Heilungscamp

 

Wo: Klein Stubben, Insel Rügen

 

Kosten: € 590 (zzügl. Verpflegung & Unterkunft)

Frühbuchende: € 450 (zahlbar bis 30.04.2017, zzügl. Verpflegung & Unterkunft)

Verpflegung*: € 200 (6 Tage 3 vegetarische Mahlzeiten aus Bioanbau)

 

Unterkunft pro Nacht*: eigenes Zelt oder Wohnmobil 5€, eingerichteter Wohnwagen, Caravan oder Gästezimmer mit Bettwäsche 20€, Pension (bitte rechtzeitig buchen)

 

*Nähere Informationen und Anmeldung bei Christiane van Schie: info@frauenheilweise.de, Tel.: 038307-275

 

Voraussetzungen: keine

 

Anmeldeschluss: 30.06.2017

 

 

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Mutterliebe – Heilungscamp auf der Sonneninsel Rügen

Ein Wirkshop für Frauen und Männer


Leitung: Christiane & Sebastian van Schie, Ricarda Scherzer

 

Das Camp findet an einem alten Heilungsort inmitten der Insel Rügen statt, ein Ort, an dem sich die Herzen öffnen können und Liebe wieder fließen darf. Die sanft hügelige Natur, ein glasklarer See, ein Labyrinth im Wald und nicht zuletzt die Heilkraft des Meeres werden uns die Vielfalt urmütterlicher matriarchaler Landschaftsmythologie vor Augen führen.

Schamanische Zeremonien, spirituelle Tänze sowie Ritual-Aufstellungen führen uns ein Stück weiter auf dem Heilungsweg und helfen, alte Verstrickungen zu lösen. Konflikte in der Mutterlinie erschüttern die Seele aller Familienangehörigen. Ohne heilsame Rückbindung wird kostbare Lebensenergie blockiert.

Im Heilungscamp kann der Schmerz durch alte Verletzungen zugelassen und in einem geschützten Raum ausgedrückt werden. Der nächste Schritt führt zu einer heilsamen Abnabelung.
Das bedeutet nicht radikale Trennung und Abwendung von der Mutter, sondern Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Dann kann sich das Herz langsam öffnen und Einfühlung und Vergebung möglich sind.

 

 

26. - 27.08.2017

Kursnr.: 17-4-1-Indigene

 

Wann: Sa 10-18 Uhr, So 9-13 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: € 260

Frühbuchende: € 180 (zahlbar bis 31.05.2017)

Vereinsfrauen: € 220

 

Voraussetzungen: keine

Wegweiser: Fachbereich 4 / Level 1

 

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl!

 

Anmeldeschluss: 15.08.2017

 

 

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Zusammenhalt im Mutterland - von Matriarchaten lernen

Indigene zu Besuch bei MatriaCon: Khasi, Mosuo und Minang Kabau

 

Gastgeberinnen: Uscha Madeisky, Dagmar Margotsdotter und Daniela Parr

 

Vom 18.-20. August 2017 findet in Jena ein Fest & Kongress „Friedliche Gesellschaften stellen sich vor“ statt. Dorthin werden BotschafterInnen der matriarchalen Kulturen aus Indien, China und Indonesien reisen, um sichtbar zu machen, wie es sich in Mutterländern lebt.

Im Anschluss daran sind sie in unsere MatriaCon-Schule eingeladen, um sich dort -wie ans Herdfeuer- zu uns zu setzen. So können wir uns miteinander austauschen, zusammen singen und tanzen. Durch diese intime Atmosphäre entsteht ein besonderer Raum und die gemeinsame Nähe wird ein tiefes, grundlegendes Verständnis voneinander ermöglichen.

Eingeladen sind: Profin. Valentina Pakyntein, Khasi und Anthropologin aus Shillong, Meghalya; Prof. Lamu Gatusa, Mosuo und Sozialwissenschaftler aus Kunming, Yunnan; Sadama vom Lugu-See in China, die uns aus dem Film „Wo die freien Frauen wohnen“ bekannt ist; Yela Susanti, Minang Kabau und Deutschlehrerin aus Payakumbuh, West-Sumatra.

Es ist eine einzigartige Gelegenheit, hautnah und direkt mit Menschen aus aller Welt, die matriarchal leben und denken, zusammen zu kommen. Diese Zusammenkunft möge uns alle bereichern.

 

 

16. - 17.09.2017

Kursnr.: 17-4-1-LS

 

Wann: Sa 10-18 Uhr, So 9-13 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: € 160

Frühbuchende: € 120 (zahlbar bis 30.06.2017)

Vereinsfrauen: € 140

 

Voraussetzungen: keine

Wegweiser: Fachbereich 4 / Level 1

 

Anmeldeschluss: 31.08.2017

 

 

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Muttersein im Matriarchat und Fest zur Herbst-TagundNachtgleiche mit Tänzen

 

Leitung: Li Shalima und Sylwia Geelhaar

 

Die Bedeutung, die der Rolle der Mütter in einer Gesellschaft zugestanden wird, sowie die Art der Unterstützung, die sie innerhalb der ersten Lebenszeit ihrer neugeborenen Kinder von anderen Menschen erfährt, verrät viel über eine Gesellschaftsform. Von dieser ersten Zeit nach der Geburt hängt Entscheidendes ab. Sie beeinflusst, wie wir uns im Erwachsenenalter fühlen und verhalten und ob wir in Verbindung mit unseren authentischen Bedürfnissen, anderen Menschen und der Natur um uns herum sind. Ausgehend von neun Grundbedürfnissen, die alle Menschen teilen und miteinander verbinden, werden wir gemeinsam Konzepte ‚spinnen‘ und entwickeln, wie die Gestaltung einer friedlichen und Mutter-Kind-orientierten Gemeinschaft aussehen kann.

Im Labyrinth lassen sich viele dieser matriarchal-mütterlichen Werte versinnbildlichen. Anhand von kurzen Filmsequenzen, einer praktisch erfahrbaren Übung in einem begehbaren Labyrinth und verschiedenen „Beziehungs-Tänzen“ mit Sylwia Geelhaar werden wir dies sehr eindrücklich erfahren. In diesem Sinne gestalten und feiern wir gemeinsam ein Ritual für die Herbst-Tagundnachtgleiche mit den Themen „ernten & danken“ und „Ausgleich & Balance“.

 

 

28. - 29.10.2017

Kursnr.: 17-5-1-AvM

 

Wann: Sa 10-18 Uhr, So 9-13 Uhr

Wo: Evangelisches Frauenbegegnungszentrum EVA, Frankfurt

 

Kosten: € 190

Frühbuchende: € 150 (zahlbar bis 31.07.2017)

Vereinsfrauen: € 170

 

Voraussetzungen: keine

Wegweiser: Fachbereich 5 / Level 1

 

Anmeldeschluss: 15.10.2017

 

 

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Die Sprache von MA – der großen Urmutter: Leben, Tod und Neues Leben 

 

Leitung: Dr. Annine van der Meer

Gastgeberin: Ricarda Scherzer

Übersetzung aus dem Englischen: Alissa Scherzer

 

Die Sprache von MA ist die Kunst unserer Ur-Mütter. Klanmutterkunst ist eine heilige weibliche Kunst prähistorischer Kulturen, welche Leben, Tod und Neues Leben als zentrale Themen behandeln und die Klanmütter abbilden, die später vergöttlicht wurden. Im Wirkshop folgen wir der Entwicklungslinie der Symbole der Urmutter-Sprache am weiblichen Abbild: in der Altsteinzeit, der Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit und der Wiederbelebung durch die modernen Künstlerinnen nach 1960 sowie im spirituellen Feminismus.

  • Wir praktizieren die 13 heiligen Körperhaltungen mit sakraler Musik aus dem Untergrundtempel des Hypogeums von Malta
  • Wir üben die Sprache der Symbole
  • Wir lernen zu unterscheiden zwischen einer Urmutter, einer späteren Göttin, einer Priesterin und einer Betenden
  • Wir folgen der Generierung, Degenerierung und Regenerierung des weiblichen Bildes über einen Zeitraum von 40 Tausend Jahren
  • Wir erfahren von den inneren Techniken der uralten Schamaninen und ihrem spirituellen Herzens-Wissen

Annine van der Meers umfangreicher Bildband „Die Sprache von MA, der Urmutter“ wird voraussichtlich im Herbst 2017 auf Deutsch im Christel Göttert Verlag erscheinen.

 

 

17.11.2017

Kursnr.: 17-0-0-HS

 

Wo: Zentralbibliothek Frankfurt

 

Kosten: Abendkasse € 18

Vereinsfrauen: € 13

 

Um Anmeldung wird gebeten.

 

 

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7 Klanmütter? – Monumentale Wandmalereien aus den jungsteinzeitlichen Pfahlbausiedlungen am Bodensee

Abendvortrag mit Dr. Helmut Schlichtherle

 

Gastgeberin: Ricarda Scherzer

 

Taucharchäologische Untersuchungen des Landesamtes für Denkmalpflege BW im Flachwasser des Bodensees bei Bodman-Ludwigshafen und Sipplingen brachten zahlreiche Fragmente jungsteinzeitlicher Wandmalereien zutage (um 3860 - 3830 v.Chr.). Ihre Auswertung führte zu sensationellen Ergebnissen: Es können abstrakt gemalte weiblichen Gestalten mit naturalistisch geformten Brüsten rekonstruiert werden. Es sind dies die ältesten guralen Wandmalereien der Jungsteinzeit nördlich der Alpen. Durch die Analyse ähnlicher Darstellungen auf Keramikgefäßen lassen sich Informationen zum Bedeutungsgehalt und zur weiträumigen Verbreitung der verwendeten Zeichen und Symbole gewinnen. Erstmals gelingt ein tieferer Einblick in die rituelle Sphäre neolithischer Ufersiedlungen. Abstammungslinien und Ahnenverehrung waren von großer Bedeutung.

Die Köpfe der Frauen sind von Strahlen umgeben und sehen wie Sonnen aus, was kosmische Bezüge und – mehr als eintausend Jahre vor der Verehrung von Sonnengottheiten im Vorderen Orient – die frühe Bedeutung der Sonne im Symbolgut der europäischen Jungsteinzeit erkennen lässt. Durch Ritzzeichnungen auf Keramikfunden der Pfahlbauten kann ab 3150 v.Chr. der steigende Stellenwert von Sonnendarstellungen verfolgt werden, die in den Metallzeiten schließlich eine herausragende Rolle spielten.

Der Vortrag bietet Exkurse zu vergleichbaren Bildformulierungen im Neolithikum des Donauraumes, in der westeuropäischen „Megalithkultur“ und in neu entdeckten Sonnenheiligtümern der nordeuropäischen Trichterbecherkultur. Der Vortrag verfolgt das Motiv bis in die Felsbilder der Alpen und in die Kunst der Kelten.

 

 

18. - 19.11.2017

Kursnr.: 17-3-1-KMB

 

Wann: Sa 10-18 Uhr, So 9-13 Uhr

Wo: TIZ, Oberursel

 

Kosten: € 160

Frühbuchende: € 120 (zahlbar bis 31.08.2017)

Vereinsfrauen: € 140

 

Voraussetzungen: keine

Wegweiser: Fachbereich 3 / Level 1

 

Anmeldeschluss: 31.10.2017

 

 

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Matriarchale Spiritualität

Die AhnenMütterwand vom Bodensee

Ein Wirkshop voll Raum und Zeit mit KaraMa Beran

 

Gastgeberin: Uscha Madeisky

 

Bei der AhnenMütterwand vom Bodensee handelt es sich um eine jungsteinzeitliche Kulthauswand – aus 2000 Einzelteilen in zwanzig Jahren detektivischer Arbeit zusammengesetzt – gefeiert als eine archäologische Sensation. Zu Recht. Ja, es ist großartig, was Dr. H. Schlichtherle, Experte für Unterwasserarchäologie, und zwei seiner Mitarbeiterinnen da geleistet haben, denn es handelt sich um die ältesten Wandmalereien nördlich der Alpen.

Wir finden Indizien für eine Kultur, in der eine matrifokale Klanstruktur, eine kultische Verehrung der Ahnen und der Großmütter der Matrilinie, Frauengestalten in göttlich-kosmischen Bezügen sowie mythische Urmütter und Stammbäume in matriarchaler Genealogie sichtbar werden. Ein 6000!! Jahre altes Stück eines Wandfrieses zeigt sieben gleichrangige Frauengestalten mit plastisch ausgeformten Brüsten und sonnenstrahlenförmigen Köpfen, dazwischen stilisierte gebärende Frauen in Hockhaltung und kleinere Töchter guren. Archäologie ist Erinnerung jenseits der Worte. Diese Ahnenwand verspricht: Hier ist Mutterland.

Uns schenkt diese AhnenMütterwand vielfältige Impulse, Fragen und Aufgaben. Wie wollen wir leben und wie können wir unsere Vorstellungen umsetzen? Wie können wir unsere Mütter, Großmütter, Ahnen ehren und sie um Teilhabe an ihrem Wissen und an ihrer Weisheit bitten? Wir werden an diesem Wochenende auch mit unseren Sinnen und unserer Körpererinnerung reisen. Wir werden tanzen, singen, schweigen und meditieren. In unserem Wirkshop wird Raum und Zeit sein.

 

 

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